Energieverbrauch wird laufend optimiert

Stetige Verbesserung

Was in Einfamilienhäusern bereits bestens funktioniert, ist auf der Ebene eines gesamten Areals noch Neuland. Wie können ganze Quartiere klimafreundlich und effizient mit Energie versorgt werden? Genau dieser Frage widmet sich ein Forschungsprojekt der OST Ostschweizer Fachhochschule (OST) in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Energie und der Cham Immobilien AG in der Papieri.

 

Energiezentrale der Papieri
Kälte- und Wärmetechnik
Wasserkraftwerk Lorze
Zum Wasserkraftwerk gehört auch eine Fisch- und Bibertreppe

Im Zentrum steht der gezielte Einsatz von Wärmepumpen, um Areale in Richtung Netto-Null- oder sogar Plusenergie zu entwickeln. Dabei werden nicht nur einzelne Gebäude betrachtet, sondern das Zusammenspiel im gesamten Quartier: Energiebedarf wird ausgeglichen, Abwärme genutzt und Strom lokal verteilt.

Ein entscheidendes Werkzeug im Forschungsprojekt ist der digitale Zwilling des Energiesystems der durch die OST entwickelt und aufgebaut wurde. Damit konnten bereits erste Optimierungspotenziale erkannt und konkrete Verbesserungen abgeleitet werden. Diese fliessen laufend in die Weiterentwicklung des Energieclusters ein – ein kontinuierlicher Lern- und Verbesserungsprozess für die Fachhochschule OST, das Bundesamt für Energie und das Entwicklungsteam der Papieri.

Das Projekt zeigt, wie nachhaltige Energieversorgung im Arealkontext in der Praxis funktionieren kann:

✔️ erneuerbar und ohne fossile Energien
✔️ effizient durch intelligente und vernetzte Systeme
✔️ skalierbar auf andere Areale

Als Forschungsplattform liefert die Papieri wertvolle Erkenntnisse für die Energieversorgung von morgen – und trägt aktiv zu einer klimafreundlichen Entwicklung im Gebäudesektor bei.

Wir bedanken uns für die Zusammenarbeite bei der Ostschweizer Fachhochschule, dem Bundesamt für Energie und der Andy Wickart AG.

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